Sonntag, 6. Januar 2008

Text 2

Wegner


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Donnerstag, 22. Februar 2007

Missbrauch der Lohnfortzahlung

Die wohl am häufigtsten an Detektive herangetragene Aufgabe ist die Kontrolle von krankgeschriebenen Arbeitnehmern. Sie kennen das Problem? Es sind immer die gleichen Mitarbeiter, die sich regelmäßig krank melden, obschon sie kurz zuvor noch völlig gesund waren. Hohe Fehlzeitenquoten gefährden Ihren Betriebserfolg, senken die Moral und müssen von anderen Mitarbeitern aufgefangen werden.

Häufige Warnzeichen für Blaumacher sind u.a. wenn eine Krankmeldung meist freitags, montags oder zwischen Feiertagen eingereicht wird, bei Ablehnung von Urlaubsanträgen, bei häufig wechselnden Ärzten und bei regelmäßigen Krankmeldungen.

Haben Sie einen konkreten Verdacht gegen einen möglichen Simulanten? Verhaltensmaßregeln gibt es auch für einen krankgeschriebenen Arbeitnehmer. Dieser sollte sich so verhalten, dass es seiner Genesung förderlich ist. Ein Arbeitnehmer, der Ihrem Unternehmen nicht mit seiner ganzen Arbeitskraft zur Verfügung steht, kostet Sie viel Geld. Unter anderem muss seine Arbeit umverteilt werden, wodurch das Betriebsklima leidet. Außerdem lassen sich höhere Personalkosten wegen des verschärften Wettbewerbes nicht auf die Preise aufschlagen. Sie gehen zu Lasten Ihres Gewinnes.

In der überwiegenden Zahl der durch Detektive überprüften kranken Mitarbeiter, die unter dem konkreten Verdacht standen, eine Krankheit nur zu simulieren, hat sich der Anfangsverdacht im Rahmen der Beobachtung durch die Detektive bestätigt und es konnte ein Missbrauch der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gerichtsverwertbar nachgewiesen werden.

Im Zuge einer Observation und/oder Recherche dokumentieren Detektive das Verhalten der Zielperson während des Krankenstandes lückenlos. Nach Abschluss der Ermittlungen erhält der/die Auftraggeber einen ausführlichen Detektiv-Bericht, welchem man die verschiedenen Aktivitäten der Zielperson entnehmen können. Diesen Bericht kann man als Beweismittel auch in eine juristische Auseinandersetzung einbringen. Bei Bedarf steht jeder einzelne Detektiv, der an dem Fall gearbeitet hat, auch als Zeuge vor Gericht zur Verfügung.

Die Tätigkeit von Detekteien im Zusammenhang mit der Beobachtung von krankgeschriebenen Arbeitnehmern war schon oft Gegenstand von Gerichtsverfahren wenn es darum ging zu entscheiden, ob der simulierende Blaumacher seinem Arbeitgeber auch die Detektivkosten zu ersetzen hat. Die Rechtssprechung geht nach einem konkreten Urteil des Bundesarbeitsgerichts Kassel (heute Erfurt) davon aus, dass auf Grundlage von § 91 Absatz 1 ZPO der überführte Scheinkranke die Detektivkosten an seinen Arbeitgeber dann zu erstatten hat, wenn sein Arbeitgeber zuvor einen begründeten Verdacht gehegt hatte und der Arbeitnehmer in einem verhältnismäßigen Kostenrahmen durch Detektive überführt werden konnte.

Viele Privatdetektive unterstützen Sie als Kunde bundesweit bei der Beobachtung krankgeschriebener Arbeitnehmer, von Hamburg bis München, von Berlin bis Stuttgart. Gleichgültig ob der Arbeitnehmer in Hannover oder Düsseldorf, in Köln oder Mannheim wohnt - ein Priavtdetektiv oder Detektei ist stets in greifbarer Nähe. In der großen Stadt oder im kleinsten Dorf - Sie finden überall geeignete Detektive im Internet.

Aus der Detektiv-Praxis:
Ein Konzern aus dem Raum Düsseldorf stellte bei der Auswertung der Krankenstatistik fest, dass ein bestimmter Mitarbeiter sich regelmäßig vor Karneval krank meldete. Als erneut etwa eine Woche vor Rosenmontag eine Krankmeldung eingereicht wurde wandte sich der Arbeitgeber an unsere Detektei und erteilte den Auftrag zu prüfen, ob der Angestellte wirklich krank ist oder nicht.

Der Fall entwickelte sich für die ermittelnden Detektive anders als sonst bei der Kontrolle angeblich kranker Arbeitnehmer, denn bei einer Vorkontrolle des Internets, die dazu dienen sollte, möglicherweise ein Foto der Zielperson zu finden, ergab für den Privatdetektiv eine erstaunliche Feststellung. Die Zielperson verfügte über eine eigene Homepage. Der Detektiv überprüfte die Website und stellte dabei fest, dass die Zielperson nebenher als Sänger auftrag. Neben Fotos und einem Videostream gab es auch einen Veranstaltungskalender.

Der Detektiv traute seinen Augen kaum als er dort feststellte, dass die Zielperson in den Tagen vor und nach Karneval eine erhebliche Vielzahl von Auftritten als Sänger bei Karnevalssitzungen in Köln, Düsseldorf, Düren und anderen Karnevalshochburgen hatte. Die Termine und Orte standen gleichfalls dabei. Die Arbeit wurde für die Detektive so zum Kinderspiel. Bei einigen der Auftritte saß ein Detektiv im Publikum und filmte dort ganz offen die Sangeskünste des Kranken, der von Auftritt zu Auftritt hetzte. Auf der Bühne merkte man ihm keine Krankheit an. Aufgrund des Berichtes der Detektive wurde dem Kranken übrigens sinnigerweise noch am Aschermittwoch die fristlose Kündigung ausgesprochen